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28 Okt 2015

So schlafen wir mit Kind

Seit Junior ein Jahr ist, halten wir an unserem Einschlafritual fest und fahren auch zwei Jahre später sehr gut damit. Denn, wie heißt es so schön: Kinder lieben Rituale. Wiederholungen kann es also nie genug geben. Das gilt auch für das Zubettgehen. Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings....

Duschen oder Baden, Schlafanzug anziehen, Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, Zähneputzen und Einschlafkuscheln untem Sternenhimmel - so läuft es Abend für Abend ab. Geschlafen wird im eigenen Bett. Von Anfang an. Wobei das im ersten Jahr eher die Federwiege war. Die Gitterbettvariante gab es nicht, da wir uns bewusst für ein großes Bett (160x200) im Kinderzimmer entschieden hatten. Damit ich in aller Ruhe stillen konnte. Und das ging im Liegen immer am besten. Geschlafen habe ich dann natürlich gleich beim Kind. Wenigstens einer sollte am nächsten Morgen ausgeschlafen sein.

Bei Papa ist alles anders

Das große Bett steht nun noch immer in Juniors Zimmer. Und nicht selten passiert es, dass ich beim Zubettbringen gleich neben ihm einschlafe. Ist ja auch so schön kuschelig und nach einem anstrengenden Arbeitstag auch nicht verwunderlich. Und jetzt zu dem Haken an der Sache: Normalerweise schläft das Kind von 20 bis 6 Uhr durch. Ab und an kommt es vor, dass es nachts ganz kurz aufwacht, ruft es zuerst nach mir. Erst ganz leise, weil es ja denkt, ich liege da noch. Wenn das der Fall ist, dreht es sich um und schläft weiter. Ich bin dann zwar kurz wach, schlummere aber meist schnell wieder ein. Sobald Junior aber merkt, dass da nur ein Kissen und nicht Mama liegt, geht die Sirene an. Ich bekomme jedes Mal einen kleinen Infarkt und muss ganz erschrocken das Elternbett wieder verlassen. Kaum liege ich neben dem Kind, ist es augenblicklich wieder eingeschlafen. Nur ich bin hellwach.

Wenn Papa sich den Weg ins Kinderzimmer macht, kann die ganze Familie nicht mehr schlafen, weil Sohnemann sofort und noch lauter protestiert. Um uns solche nächtlichen Szenen zu ersparen, schlafe ich derzeit wieder präventiv im Kinderzimmer. Vielleicht sollten wir mit der "Umerziehung" beginnen, meinen manche. Das ganze einfach drei, vier Nächte durchexerzieren und dann ist's gut. Selbst meine Ärztin (sie selber hat vier Kinder) gab mir von Mutter zu Mutter den Tipp, unbedingt die Betten getrennt zu halten. Aber warum, wo es doch so am stressfreiesten für alle ist?! Und vom "Abschreien lassen" halte ich rein gar nichts.

Jedes Kind kann schlafen lernen, irgendwann

Oder sollte ich das Hinlegen ganz dem Papa überlassen und mich raushalten? Wenn ich abends mal nicht da und etwa beim Sport bin, bekommen die zwei das auch hin. Dann kann mein Kind auch ein "Alleinschlafkind" sein, will heißen, es kann bei offener Zimmertür mit Kuscheltier und ohne Mama ins Traumland finden. Doch bleibe ich daheim, so hat es mir das erklärt, könne es das noch nicht. Raffiniert dieser kleine Schlingel, hat seine Mama ganz schön im Griff. Vielleicht bin ich mancherlei Hinsicht auch einfach nur zu inkonsequent, Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass sich das "Problem" bis zum 18. Geburtstag von ganz allein erledigt hat ;-)

Noch mehr "Gute-Nacht-Geschichten" findet ihr bei Wiebke von Verflixter Alltag, die mich mit ihrer Oktober-Linkparty zu diesem Text inspiriert hat.

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